Die Hardware

Die DAW

img Eine stark minimierte Hardware-Auswahl erlaubt es mir, mit 10 + 6 Kanälen IN/OUT, technisch in einer Referenz-Klasse zu arbeiten. Weil alles in Echtzeit funktioniert, taugt es sowohl zum Live- als auch zum Studioequipment.

Das Metric Halo ULN8 ist ein Audio-Interface der Extraklasse und das Herz und auch Frontend der DAW. Acht phantastische Mikrofon-Vorverstärker, die softwareseitig durch Emulationen (physical models) berühmter Hardwarevorverstärker gefärbt werden können.

img Die zu den Metric Halo Audio-Interfaces gehörende Software Console V5 erlaubt mit einer Fülle feinster PlugIns eine freie Konfigurationen der Audiokarte als Mischpult, das sich über Controller in Echtzeit regeln lässt. Ausserdem lassen sich mit Console V5 auch über 100 Spuren gleichzeitig "mitschneiden". Eine DAW Host-Software wird also erst beim Editing nötig.

Im Prinzip würde die ULN8 alleine reichen, denn analoge Summierung, Monitoring und ähnliches sind auch mit diesem Gerät möglich. img

Für besondere Wünsche lassen sich auf der "Graph-Ebene" ganze Studioprozessoren mit den "Building-Blocks" bauen. Meine fast 10 jährige Erfahrung mit dieser Firma und ihren Produkten ist ohne Vergleich - und dieses Audio-Interface ist wirklich ein Geniestreich!

Damit sich die Funktionsvielfalt der ULN8 auch physikalisch bewerkstelligen lässt (z.B. die Benutzung als Mischpult) ist der Euphonix MC Mix der ideale Controller. img Die Ethernet-Verbindung mit dem Rechner ist 200 x schneller als MIDI bei einer achtfach höheren Auflösung! Zur Zeit auf jeden Fall das Nonplusultra unter den kleineren Controllern.

Als sehr praktisches und hochwertiges Backend hat sich die Dangerous D-Box bewährt. Sie bietet ausser „Konsolen-Sound“ genau die Dinge, die als Erweiterung eines Audio-Interfaces sinnvoll sind - will man nicht die Hälfte der Ausgänge des Audio-Interfaces für´s Monitoring verbrauchen. imgTechnisch und klanglich bewegt sich die D-Box bereits in einer schwer zu übertreffenden Qualität. Die einzige Beschränkung der D-Box liegt darin, daß sie nicht kaskadierbar ist und somit im Summierungsweg auf 8 Kanäle beschränkt bleibt, was aber für meine Projekte bisher kein Problem dargestellt hat.

Der Line Stereo-AD-Wandler Mytek STEREO192AD dient bei Aufnahmen für die Eingänge 9/10 als Line-Wandler oder bei komplexeren Schaltungen als Wandler für einen ausgelagerten "Send" (Send/Return) Weg (z.B. von einem Mischpult). imgDer STEREO192AD eignet sich auch Wandler für´s Mastering (insbesondere für Rock-Musik), den er verträgt 120 dB im Eingang - das schaffen nur Wenige! Seit dem ULN8 habe ich beim Mastering die Qual der Wahl. Mytek verträgt zwar mehr dB´s aber ULN8 ist neutraler, genauer und bietet zudem noch "Characters" an den Eingängen. Es liegt also am angestrebten Sound des zu masternden Materials...

Der dazu gehörende "Return" wird vom Benchmark DAC1 geliefert (durch AES-EBU Out des ULN8 "gespiesen"). imgDer DAC1 ist auch als weiterer Abhörpunkt beim Editing willkommen. Es lassen sich z.B. zwei Kanäle alternativ zum Summierungssignal der D-Box abhören. Auch der Kopfhörerverstärker des DAC1 ist hervorragend! Es ist auch ein guter Wandler für eine DA-Alternative beim analogen Mastering.

Zuletzt soll die Redco Little Red Cue Box, ein praktischer passiver Kopfhörer-Verteiler, nicht unerwähnt bleiben. imgAuch meine Kabel (hauptsächlich von Mogami) sind teilweise von Redco konfektioniert worden - sehr schnell, gut und günstig, fast konkurenzlos.


Beschallung

PA /Bühnenverstärkung

img Nexo hat als einziger, mir bekannter Hersteller, (gerade noch) bezahlbare Kleinst-PA´s im Programm, die von ihrer Leistung (Abstrahlungsweite) und ihrem Klangbild an die ganz grossen Namen dieser Branche - wie MeyerSound oder D&B - heranreichen.

Mit der wirklich kleinen PS 8 ist Nexo bei den Kleinst PA´s noch ein grosser Wurf gelungen! Die PS 8 hat sehr klare Höhen und kann ein musikalisches, ausgewogenes und stabiles Klangbild abgeben! Der Subwoofer ist schneller und früh genug zu hören. Diese PA ist hervorragend für "instrumental" verstärkte Live-Elektronik im Orchester oder Kammermusik-Ensemble geeignet. Trotz der geringen Grösse leistet sie unglaubliche 1750 Watt.

img Der Combo-Amp Traynor K4 - immer noch ein Geheimtip - ist nicht nur für´s Fender Rhodes meine erste Wahl bei Klang und Durchsetzungsfähigkeit. Dieser Amp ist eine kleine PA in einem Combo! 2 Equalizer, 3 Verstärker, 4 Kanäle, 5 Lautsprecher und sehr laute 300W (200W Low und 2x 50W High)! Seine „Ausstrahlung“ auf der Bühne ist kompakt und kräftig.

Studiomonitore

Als "Abhöre" für Studioarbeiten bin ich seit vielen Jahren mit den guten Genelec 1030A mit einem Genelec 1092A Subwoofer sehr zufrieden.


Mikrofone

Besonders erwähnenswert sind sicherlich die DPA 4021 (3521) und das Brauner Panthera, Mikrofone der absoluten Spitzenklasse! Meine längsten treuen Begleiter aber sind die AKG C414, auf deren Fähigkeiten ich mich immer verlassen konnte und die ich aufgrund ihrer Sachlichkeit sehr liebe. img Bei den Mikrofonen ist mir im Laufe der Zeit immer deutlicher geworden, daß es keine "genauso gut wie..." Mikrofone gibt, sondern nur gute und weniger gute! Mehr über die einzelnen Mikrofone ist über die Hersteller-Links in der Equipmentliste zu erfahren.