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Minimoog Model D

Minimoog Wikipedia | Synthesizer Wikipedia

Der Name MOOG steht für Viele als das Synonym für Synthesizer schlechthin. Es war wohl der erste grosse Name unter den Synthesizers. Hier geht es um den Minimoog, der im Gegensatz zum grossen Modular-System, als Bühnensynthesizer geplant war und sich rasch verbreitete. Der Klang besitzt höchsten Wiedererkennungswert!

MOOG hat mich früher gar nicht so angemacht, aber schon nach den ersten Stunden mit diesem kleinen Ungeheuer hat sich das geändert. Der Minimoog D bietet 3 zwar Oszillatoren, aber nur zwei einfache Hüllkurven, kein S/H und keine Ringmodulation - eigentlich ist er nicht sehr vielseitig und bietet auch keine komplexen Schaltungen - er folgt eher einem anderen Prinzip. Das hat viel mit Sinnlichkeit zu tun und auch mit wirklich tiefen Tönen.

Was es ist

Die Kombination der sehr satt klingenden VCO´s mit dem (zu Recht) berühmten Filter ist extrem musikalisch. Durch seine Wärme (sich addierende gerade Harmonische) ist der Mini auch ziemlich "dreckig", was zu wunderbaren Klängen führen kann. Seine Ausrichtung ist eher im Zusammenspiel der drei VCO´s - also Tunings - und Filterverläufen zu sehen. Es lassen sich auch quasi ringmodulierte Klänge durch Frequenzmodulation erzeugen, wenn Osc3 als Modulationsfrequenz für Osc1 eingesetzt wird und das Mod-Rad offen ist. Bis hin zu an kreischende E-Gitarren erinnernde Klänge werden durch den Parameter "Amount Of Contour" angeregt - durch das spezielle Verhalten des Filters wirkt Amount auch wie eine Art Drive-Regler. Über eine Rückführung des Signals in den Audioeingang lassen sich noch extremere, verzerrte Sounds erzeugen. Richtig dreckig!

img Dieser Synthesizer übt eine strenge Magie aus und es ist schwer, sich dieser Magie zu entziehen. Ein eindringlicher Synthe für jede Art von Melodien, aber auch für abstraktere Klänge. Abstraktion wird vor allem durch Verstimmen der 3 VCO´s, durch Filterverläufe und den Gebrauch des Modulationsrades erreicht. Filter-Emphasis (Resonanz) und Contour-Amount sind entscheidende Parameter, die in idealer Weise den Klang dieser VCO´s ergänzen.

Der Minimoog Model D ist ein "Konglomerat", auch in seiner Bauweise: alles hat mit allem zu tun! Allein das Stimmen der Oszillatoren (6 Trimmer, die aufeinander abgestimmt werden) ist ein Sinnbild dieses Instruments. Die fehlende Komplexität gleicht er durch seine "Reichhaltigkeit" im Klang aus. Der Minimoog hat einen ganz klaren Charakter und damit auch einen extrem hohen Wiedererkennungswert!

Erweiterbarkeit

Der Minimoog Model D ist nicht so gut zu erweitern, wie sein Voyager Old School Nachfolger. Zur externen Kontrolle vorgesehen sind VCO-Tonhöhe, Cutoff Frequenz des Filters und Volumen. Hierfür können bis zu drei Pedale (Moog 958) angeschlossen werden.

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Heute sehr schwer zu finden ist dieser hübsche Joystick X-Y Controller (Moog 959). Er bekommt Strom vom Mini und hat zwei Ausgänge (Kabel), die in die entsprechenden Eingänge im Mini "gepatcht" werden können.

Auch das Sequencer System - 960 Sequencer, 961 Interface, 962 Sequential Switch, womöglich im dafür vorgesehenen Cabinet - habe ich noch nie gesehen und es scheint zumindest heutzutage eher weniger verbreitet zu sein. img


Zur erweiternden Steuerung habe ich ein Doepfer Joy-Stick Kit zusammengebaut und am Minimoog befestigt - es funktioniert tadellos - MIDI - also 128 Stufen - reicht mir allerdings nicht mehr wirklich aus. Mehr über Moog zu einem späteren Zeitpunkt.


Hier ist ein kurzer Clip - (Bilder aufgenommen mit Sanyo Xacti FH1):


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firefox Pianist, Komponist, Live-Elektroniker, Software-Entwickler, "Mobile Studio"-Betreiber. Hauptsächlich im Umfeld der Neuen- und der improvisierten Musik tätig. Deutlicher Hang zum Improvisieren, Jazz-Vergangenheit. Freelance Artist.

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