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Sämtliche Filter wurden extrem steilflankig ausgelegt. Die Dämpfung des Tiefpaß- und des Hochpaßfilters ist besser als 40 dB/Oktave; die der Bandpaßfilter ist sogar deutlich besser als 50 dB/Oktave (maximal 57 dB/Oktave). Charakteristisch für die Analyse-Filterbank B1-II ist das Fehlen jedes hörbaren Eigenrauschens und die vollständige Unterdrückung jedes nicht aufgeregelten Filterkanals.
Vielseitige Anwendungsmöglichkeiten :
• Gestaltungen von Klang- und Geräuschfarben durch gezielte Betonung und/oder Dämpfung spezifischer Teiltonbereiche.
• Entzerrung innerhalb eines Signalwegs.
• Unterdrückung von Störschall [Brumm, Rumpeln, Rauschen).
• Spontaner Zugriff auf die Klang- und Geräuschgestaltung durch ideale Schieberegler mit extrem langem Arbeitsweg und gleichmäßig leichtgängiger Mechanik.
• Geräusch- und Sprachanalyse.
• Simulation von Gehörschäden, pädoaudiologische Beratungsstelle, Frühförderung hörgeschädigter Kleinkinder, Schwerhörigenschule, Fortbildung und Ausbildung, Öffentlichkeitsarbeit.
Es bieten sich klanglich (durch die extremen Flankensteilheiten der Filter) wie bedienungstechnisch (durch die langen Reglerwege) ganz eigenwillige Methoden der Klang- und Gerauschgestaltung an. Eine übersichtliche Skaleneinteilung ermöglicht die einfache Rekonstruktion von verschiedenen Filterkurven (Entzerrungskurven).
Komplexe Schwingungsvorgänge, wie etwa Sprachlaute, mechanisch erzeugte Klänge oder Geräuschstrukturen, geben ein völlig ungewohntes Farbenspektrum mit fließenden Übergängen preis. Ein neues klangliches Material, das sich innerhalb der Analyse-Filterbank B 1-II beliebig komponieren und kombinieren läßt.


