Schlaglichter

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In der Elektronik suche ich in erster Linie nach der instrumentalen Spielbarkeit des elektronischen Setups - meine Erlebnisse als Pianist sind zu tiefgehend, als dass ich solche instrumentalen Möglichkeiten in der Elektronik durch ein Produktions-Setup mit Mouse und Tastatur ersetzen würde. Das Zauberwort heisst Interface!

Seit über 20 Jahren entwickle ich Software auch im Auftrag. Unter den Software-Empfängern gibt es so illustre Namen wie Thomas Kessler, Jaques Wildberger, Rolf Riehm, Karlheinz Stockhausen und Giorgio Tedde. Gelegentlich habe ich auch den elektronischen Teil älterer Werke anderer Komponisten (Luigi Nono, Thomas Kessler u.a.) auf eine zeitgemässere Plattform portiert. Die von mir für solche Arbeiten verwendete Programmier-Umgebungen sind und waren Max/MSP/Jitter (Cycling74) und M.A.R.S. (IRIS, Rom).

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Die Möglichkeit, Audio- und CV (Control Voltage) beliebig zwischen Rechner und analogem Synthesizer auszutauschen, übt einen starken Reiz auf mich aus. Auch spricht mich die Eigenschaft modularer Systeme an, Komponenten austauschen oder zu erweitern zu können, da das Instrument in feinsten Nuancen verändert oder angepasst werden kann.

Realtime Sampling und Realtime CV-Control erzeugen ein facettenreiches Instrument. Insbesondere die analogen Module bereiten grosse Freude.

Für ein perfektes Zusammenspiel von Computer und Modular-Synth ist eine MIDI-schaltbare Matrix in der Entwicklung - nun steht sehr viel Arbeit und noch mehr Brainstorming nichts mehr im Wege.

Ich habe den Eindruck, dort anzukommen, wohin ich vor fast 30 Jahren aufgebrochen bin.

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Nach vielen Jahren regelmässiger und enger Zusammenarbeit mit elektronischen Studios ("Studio für elektronische Musik", Akademie Basel und "Experimentalstudio des SWF") habe ich in den letzten Jahren ein eigenes, kleines und sehr feines Studio mit 32 Kanälen aufgebaut.

Audiophile Qualität des Equipments und absolute Mobilität für grösste Autonomie und Anwendungs-Bandbreite waren beim Aufbau des Studios der Maßstab.

Studio bedeutet zwar auch "Recording-Studio“, aber auch und insbesondere „Experimentalstudio für elektroakustische Musik“.

Eine analoge Mastering-Kette veredelt Studio und Produktionsweg.

Durch eine wunderbare 4-kanalige PA ist die Klangqualität auch live gewährleistet!

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Mein Langzeit-Projekt 2006-2010 bestand darin, einen kompakten analogen (historischen) Bühnen-Synthesizer komplett in die Computer-Live-Elektronik einzubinden.

Der duophone ARP Odyssey (Bj. 1972-81) hat sich, nach einigen Modifikationen, als besonders geeignet dafür herausgestellt. Ein Instrument, das verhältnismässig gut zu warten und zu erweitern ist. Ein wunderbarer Synthesizer, dessen klangliche Vielschichtigkeit und starker Charakter überzeugen.

Auch der MiniMoog Model D setzt sich aus dem immer gleichen Grunde durch: er bietet eine klangliche Statur, die sonst nur grosse Systeme zu erzeugen in der Lage sind. Kein anderer Synthesizer ist so deutlich zu erkennen.

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